Arbeitsmarktanalysen

Befristete Arbeitsverträge sind weit verbreitet – trotz annähernder Vollbeschäftigung


Im Magazin “Gesellschaftsforschung” des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung ist ein Kommentar von Indeed Economist Annina Hering erschienen.

Indeed Economist Annina Hering hat für das Forschungsmagazin “Gesellschaftsforschung” des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung einen Kommentar zum Thema “Befristung von Arbeitsverträgen” verfasst. Vor dem Hintergrund ihres letztes Jahr im Campus Verlag erschienen Buches “Kinder – oder nicht? Geburten in Deutschland im Spannungsfeld unsicherer Partnerschaften und prekärer Beschäftigung” zeigt sie, dass auch heute, in Zeiten niedrigerer Arbeitslosigkeit, befristete Beschäftigungen eine Herausforderung sind – gerade für junge Menschen.

Laut Hering deuten Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu befristeten Neuanstellungen sowie Analysen von Stellenanzeigen auf Indeed zu möglicher Entfristung darauf hin, dass befristete Verträge als eine verlängerte Probezeit genutzt werden. Eine Analyse von Stellenanzeigen auf Indeed für Anfang November 2018 ergab: 38,9 Prozent der Stellenanzeigen, die eine befristete Beschäftigung anbieten, wecken bei Bewerbern möglicherweise die Hoffnung, dass die Stelle entfristet werden könnte. Dabei ist die Formulierung, dass es sich „zunächst“ um eine befristete Beschäftigung handelt, am weitesten verbreitet. Es wird aber oft auch bereits in der Stellenbeschreibung konkret darauf hingewiesen, dass eine Entfristung angedacht ist.

Die vollständige Version des Kommentars ist im Forschungsmagazin “Gesellschaftsforschung” 1/2019 des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung erschienen. Hier geht es zum Artikel (pdf, 9MB).

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